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Überblick

Titel Bundesverband Produktionsschulen e.V.
Titel (gekürzt) BVPS
ID 337
Laufzeit keine Angabe
Adresse (komplett) Bundesverband Produktionsschulen e.V. Wunstorfer Str. 130 30453 Hannover
Strasse Wunstorfer Straße
Strasse Nr. 130
PLZ 30453
Ort Hannover
Land DE
Ansprechpartner Tara de Lorenzo
Telefon +49 (0)511 73353758
Fax
E-Mail t.de.lorenzo@bv-produktionsschulen.de
Weblink www.bv-produktionsschulen.de
Beschreibung

Der Bundesverband Produktionsschulen e.V. (BVPS) hat sich mit der Zielstellung gegründet, die Umsetzung des Produktionsschulgedankens qualitativ abzusichern und das Produktionsschulkonzept weiterzuentwickeln. Der BVPS legt fachliche Prinzipien für die Produktionsschularbeit vor. Die Festlegung von Prinzipien im Sinne von Standards ist notwendig, um den derzeitigen Initiativen und Aktivitäten in Norddeutschland Perspektiven für den Aufbau einer exzellenten Produktionsschule zu weisen.

Ziele: Eine Produktionsschule entwickelt Orientierungs-, Vorbereitungs- und Qualifizierungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene, um ihre berufliche und soziale Integration zu ermöglichen.Vorrangig will eine Produktionsschule Jugendliche ohne Abschluss oder mit unzureichendem Schulabschluss durch arbeitsbegleitende Qualifikationen in das Erwerbsleben integrieren. In einer Produktionsschule sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – unter fachlicher Anleitung – produzierend tätig. Es geht um die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen,die Herausbildung sozialer und methodischer Kompetenzen sowie Fachqualifikationen. Fachliche Qualifizierung und Entwicklung sozialer Kompetenzen gehen Hand in Hand, um Persönlichkeitsstabilisierung und Persönlichkeitsentwicklung anzuregen.

Eine Produktionsschule vermittelt eine positive Einstellung zum lebenslangen Lernen und fördert damit die Eigenverantwortung für die Ausgestaltung des Lebensweges. Produktionsschulen verstehen sich als ein eigenständiger Bestandteil des beruflichen Bildungssystems und haben folgende Prinzipien:

- Eine Produktionsschule produziert für den Verkauf bzw. bietet Dienstleistungen an, die auf dem Markt realisiert werden. Lernprozesse finden über Produktionsprozesse statt; es erfolgt keine Trennung zwischen Lern- und Arbeitsort. Produktorientierung führt zum Erkennen des Wertes der eigenen Arbeit.

- Die technischen und sozialen Organisationsstrukturen sind betriebsnah ausgerichtet. Die Lern- und Produktionsprozesse sind für die Teilnehmer nachvollziehbar und hinterfragbar. Die Produktionsbereiche („Werkstätten“) sind die didaktischen und pädagogischen Zentren einer Produktionsschule.

- Die Werkstätten einer Produktionsschule enthalten ein Angebot verschiedener Berufs-, Arbeits- oder Tätigkeitsfelder.

- Produktionsschulen wollen Jugendliche mit Arbeitserfahrungen und ganzheitlichem, lebenspraktischem Lernen ausstatten und durch praktische Arbeits- und Beschäftigungsfelder Bewährungsmöglichkeiten schaffen, die die gesellschaftliche Teilhabe der Jugendlichen sichern und die (Re-)Integration in Bildung, Beschäftigung und Arbeit unterstützen.

- Produktionsschulen können neben produktionsbezogenen Angeboten und Teilqualifizierungen auch schulische Abschlüsse anbieten.

- Zielgruppen der Produktionsschulen sind junge Menschen im Alter von 15-25 Jahren beim Übergang in Ausbildung und/oder Erwerbstätigkeit auf.

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