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Überblick

Titel KEA - Kompetenzzuwachs durch europäischen Austausch
Titel (gekürzt) KEA
ID 143
Laufzeit keine Angabe
Telefon +49 (0)371 3837712
E-Mail d.brunsch@swa-sachsen.de
Weblink http://www.swa-sachsen.de/kea
Beschreibung

Das Projekt „KEA - Kompetenzzuwachs durch Europäischen Austausch“ ist ein Kooperationsvorhaben der Partner SWA Weiterbildungsakademie Sachsen GmbH, Kreishandwerkerschaft Mittelsachsen und ARGE SGB II Mittweida und wird im Rahmen des IdA-Programms „Integration durch Austausch“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Wer den Anforderungen der heutigen Arbeitsmarktsituation gewachsen sein will, soll und muss flexibel, mobil und anpassungsfähig sein.

 

Ziel des Projektes ist es deshalb, durch transnationalen Austausch und Mobilität arbeitslosen jungen Erwachsenen zu ermöglichen, im EU-Ausland speziell in der Tschechischen Republik und in Bulgarien ihre berufspraktischen Erfahrungen und beruflichen Kompetenzen zu ergänzen und zu erweitern, damit sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen.

 

Auslandsaufenthalte übernehmen drei wichtige Aufgaben: das Kennenlernen von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen, das Miterleben des Alltagslebens, das Austauschen von Erfahrungen, das kennen Lernen von Menschen, das Schließen neuer Freundschaften.

 

Die Erhöhung von Mobilität und beruflicher Kompetenz der Teilnehmer wird auf dem Wege der Förderung der individuellen internationalen Kompetenz erreicht. Dazu tragen die Anwendung einer Fremdsprache vor Ort und in der Arbeitssituation, das Kennenlernen anderer Kulturen in der Arbeits- und Alltagswelt, der Umgang mit internationalen Gesprächs- und Geschäftspartnern und der Erwerb von Kenntnissen über ausländische Märkte und Geschäftspraktiken wesentlich bei.

Zusätzlich erfahren die Teilnehmer durch das Zurechtfinden in einer neuen Kultur, Lern- und Arbeitsgruppe eine Stärkung ihrer allgemeinen sozialen Kompetenzen, den Zuwachs an Selbständigkeit, Flexibilität und Offenheit für neue Situationen.

 

Im Rahmen der Auslandspraktika gewinnen die TeilnehmerInnen einen nachhaltigen Eindruck der Arbeitswelt des Partnerlandes. Die Arbeitswelt wird dabei aus der eigenen Arbeitserfahrung betrachtet, verstanden und bewertet. Das Kennenlernen bezieht sich somit nicht nur auf einen Zuwachs an Kenntnissen, sondern auf das Wahrnehmen und Einschätzen von Unterschieden.

Dies verhilft den TeilnehmerInnen zum besseren Verständnis der Komplexität der Arbeitswelt insgesamt und somit auch zu einem besseren Verständnis der eigenen Arbeitsbeziehungen.

Dabei lernen sie unterschiedlliche Herangehensweisen an Problemlösungen kennen und sich in einer Fremdsprache über verschiedene Fragen zu verständigen. Als Ergebnis können sie Fachbegriffe aus der eigenen Berufswelt in einer Fremdsprache richtig anwenden. Ein weiterer Effekt ist das Kennenlernen und Verstehen von interkulturellen Unterschieden. Dies gilt sowohl für die Persönlichkeitsbildung und die Kompetenzsteigerung in fachlicher Hinsicht als auch für die im Berufsleben notwendigen Sozialkompetenzen. Die Erhöhung der beruflichen Kompetenz wird durch zielgerichtete Kurzzeitqualifizierung der TeilnehmerInnen im Gastland, unter Beachtung der vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten gewährleistet

 

Das Projekt gliedert sich in mehrere Projektphasen:

A) Mehrstufiges Auswahlverfahren (5 Wochen)

B) Interkulturelle Vorbereitung im Inland (2 Wochen)

C) Sprachliche Vorbereitung Bulgarisch (bei Bedarf 1 Woche)

D) Sprachmodul Landessprache im Zielland

E) Praktikum Gastland (10 Wochen) mit individueller Verlängerungsoption

F) Jobcamp (3 Wochen/ in Deutschland)

G) Nachbetreuung und Projektevaluierung (3 Wochen)

 

Das Projekt KEA orientiert insgesamt auf "Nahtlosigkeit", d. h. die Teilnehmer, die das Projekt erfolgreich beenden, sollen schnellstmöglich nach dem Projektende in den Arbeitsmarkt integriert werden. Deshalb werden rechtzeitig im Projekt noch vor Projektende vermittlerische Instrumente zur Eingliederung in Arbeit eingesetzt.

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