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Überblick

Titel BITA Erzgebirge - BESCHÄFTIGUNG und INKLUSION durch TRANSNATIONALEN AUSTAUSCH
Titel (gekürzt) BITA Erzgebirge
ID 505
Laufzeit 01.04.2011 - 30.06.2014
Telefon +49(0)3733 4269992
E-Mail hausklosterstr@cjd-chemnitz.de
Weblink www.cjd-chemnitz.de
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Beschreibung

BITA Erzgebirge – Beschäftigung und Inklusion durch transnationalen Austausch - eröffnet arbeitslosen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen durch berufliche Förderung im In- und Ausland Möglichkeiten, ihre individuellen Beschäftigungschancen zu erhöhen. Im Mittelpunkt stehen dabei junge Erwachsene mit abgeschlossener Berufsausbildung, die bislang noch nicht den Übergang von beruflicher Erstausbildung in das Erwerbsleben bewältigen konnten sowie ältere Erwachsene, die ihren Weg zurück in die Berufstätigkeit finden wollen. Kernbereich der teilnehmerorientierten Aktivitäten bildet ein 6 wöchiges betriebliches Praktikum in Linz, Österreich oder Kadan, Tschechische Republik. Die bereitgestellten Praktika orientieren sich individuell am jeweiligen Ausgangsberuf, berücksichtigen die bisher erworbenen beruflichen Kompetenzen, unterliegen den behinderungsspezifischen Anforderungen, sind nicht branchengebunden und zielen mittels individuell abgesteckten Handlungsstrategien auf die Verbesserung der beruflichen Mobilität und Integrationsfähigkeit in den Arbeitsmarkt. Die Entsendung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfolgt in Gruppen mit einer aufenthaltsbegleitenden pädagogischen Betreuung durch das Projektpersonal. Interkulturelle Begegnungen, Aktivitäten und Exkursionen sowie prozessbegleitende Coachingmodule durch den transnationalen Partner bilden den ergänzenden Rahmen zur berufspraktischen Tätigkeit im Ausland. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in einem intensiven Vorbereitungsmodul bestehend aus Kompetenzanalyse mittels Profil AC, Bewerbercoaching unter dem Fokus europäischer Anforderungen, individuelle berufspraktische Vorbereitung, interkulturelles Training, Landeskunde und Sprachkurse in Tschechisch und Englisch sowie einer sozialpädagogischen Begleitung auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet. Dieser projektintegrative individualpädagogische Ansatz findet im sich dem Auslandsaufenthalt anschließenden Nachbetreuungsmodul gleichermaßen seine Ausgestaltung. Individuelle und gruppenspezifische Reflektion und Aufarbeitung des Auslandsaufenthaltes, der Fortsetzung der bereits vor dem Auslandsaufenthalt begonnenen Definition und Umsetzung der individuellen Integrationsstrategien in den Arbeitsmarkt durch enge Strategieabstimmungen mit dem Jobcenter und dem Schnittstellenmanagement des Projektverbundes sind die zentralen Ausgestaltungsmerkmale.

 

In den im Projektzeitraum durchgeführten nationalen und transnationalen Treffen erfolgt regelmäßig ein Soll-Ist-Vergleich durch beauftragte Mitglieder der Projektpartnerschaft. Die Austauschaktivitäten werden zusammen mit den transnationalen Partnern auf Ebene der Zielgruppe als auch zum Austausch (bilateral themen- und branchenspezifisch) mit Experten/innen und Akteuren der lokalen/regionalen Arbeitsmarktpolitik realisiert. Vorgesehen sind 3 Expertenaustausche nach Deutschland sowie 2 Studienbesuche unter Beteiligung lokaler Arbeitsmarktakteure in die transnationalen Partnerländer, um vor Ort mit den Akteuren in einen Erfahrungsaustausch zu treten und gemeinsame Strategien zur Projektumsetzung und der Integration der Zielgruppe in den Arbeitsmarkt zu diskutieren. Schwerpunkte dabei sind vor allem

• Austausch von know-how;

• Entwicklung von Strategien für die kurz-, mittel- und langfristige Bedarfsdeckung an Fachkräften mit Auslandserfahrungen für die Region Erzgebirge;

• gezielte Übertragung von Innovationen;

• Verstetigung von Modellprojekten, horizontaler und vertikaler Transfer in die Unternehmenspraxis, Politik und Gesellschaft.

Unterstützt wird der Transferprozess durch Expertenexkursionen/-besuchen zu/bei NGOs und Bildungseinrichtungen.

 

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